Juister Mohn

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Büttner und Lorenzen ermitteln Band 1

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Darum geht's:

Tragischer Drogentod oder raffinierter Mord? Die beliebten Kommissare Büttner & Lorenzen der Bestsellerautorinnen Elke Bergsma und Anna Johannsen ermitteln gemeinsam.

Der Emder Hauptkommissar David Büttner sitzt auf gepackten Koffern, als ihn ein Anruf seiner Sekretärin in den beruflichen Alltag zurückholt: Auf der ostfriesischen Insel Juist wurde ein junges Paar in der Strandtoilette tot aufgefunden. Zunächst sieht alles nach einer Überdosis aus – bis der Staatsanwalt eine genauere Untersuchung fordert, denn bei der Toten handelt es sich um seine Nichte.
Auch die Kieler Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird auf den mysteriösen Tod des Paares aufmerksam, gab es doch Monate zuvor in Sankt Peter-Ording einen ähnlich gelagerten Fall. Sie nimmt mit ihrem Kollegen Büttner Kontakt auf, der von ihrer Idee einer Zusammenarbeit zunächst jedoch wenig begeistert ist.
Letztlich aber gilt es, sich trotz aller Unterschiede zusammenzuraufen, denn am Tatort deutet ein Strauß von zehn Mohnblumen auf eine Verbindung beider Fälle und auf weitere geplante Morde hin. Für die beiden Kommissare beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, zumal sie wegen ungünstiger Wetterverhältnisse für mehrere Tage auf der Insel festsitzen.

 

Elke Bergsma und Anna Johannsen über ihre Zusammenarbeit an "Juister Mohn"

Edition M: Wie kam es zu dem ungewöhnlichen Experiment, in dem zwei Kommissare aus verschiedenen Krimireihen aufeinandertreffen?

Ein Gespräch bei einer guten Tasse Cappuccino, ein Wort gab das andere, und schon sprudelten die Ideen. Wir konnten uns schnell vorstellen, etwas Gemeinsames zu schreiben und haben es dann einfach gewagt mit den ersten vier Kapiteln.

Edition M: Ist es nicht unglaublich schwierig, zu zweit an einem Krimi zu schreiben?

Es kommt darauf an, wie man es macht. Entscheidend ist, dass beide Autoren beim Schreibprozess grundsätzlich eine ähnliche Vorgehensweise haben. Das hat bei uns gepasst. Und natürlich muss man bereit sein, sich auf die Vorstellungen des Co-Autors einzulassen. Dazu gehört auch, sich selbst hier und da ein wenig zurückzunehmen. Damit wir nicht über jeden Satz diskutieren mussten, haben wir uns Kapitel für Kapitel die Bälle zugeworfen. Das hat nicht nur gut funktioniert, sondern auch ungeheuren Spaß gemacht.

Edition M: Was hat Ihnen beim Schreiben am meisten Vergnügen bereitet?

Das Überraschende. Da wir beide ohne ausgearbeiteten Plot arbeiten, waren wir jedes Mal aufs Neue gespannt, in welche Richtung die Geschichte von der Schreibpartnerin weiterentwickelt wurde. Es war natürlich eine Herausforderung, neu aufgetauchte Protagonisten, mit denen man nicht gerechnet hatte, in seine eigene Gedankenwelt und in die Fortsetzung der Story zu integrieren; aber es hat unglaublich Spaß gemacht, sich jedes Mal neu darauf einzulassen. Dabei mussten wir uns zwangsläufig von unseren eigenen Schreibmustern ein Stück weit verabschieden. Das war eine wirklich interessante Erfahrung.