Zornesbrut

Zornesbrut

Der 17. Fall für Büttner und Hasenkrug

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Preis: 3,99 Euro

Taschenbuch (amazon)
Preis: 9,99 Euro 

Hörbuch (amazon)
Preis: 7,95 Euro (im Abo gratis)

Nominiert für den Kindle Storyteller Award 2017

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Worum geht's?

Nach einem Schwächeanfall ist Hauptkommissar David Büttner von seiner Frau Susanne dazu verpflichtet worden, mit ihr gemeinsam bei Yoga und Qigong Erholung zu suchen. Der mehrwöchige Aufenthalt im Wellness-Zentrum ist nicht eben nach Büttners Geschmack, und so kommt es ihm nicht ungelegen, als im benachbarten Streichelzoo die Leiche einer jungen Yogalehrerin gefunden wird. Der Mord trägt die Handschrift eines erst kürzlich aus der Haft entlassenen Mörders.
Büttner lässt sich von seinen Kollegen Sebastian Hasenkrug und Sophie Reimers als verdeckter Ermittler anheuern. Je intensiver er sich mit dem Fall auseinandersetzt, desto mehr kommen ihm Zweifel, ob seine Kollegen tatsächlich nach dem richtigen Täter suchen …

 

Leseprobe

Prolog

Weg hier, nur weg!, schrie etwas in ihm. Weg von den Schreien, weg von dem Gewimmer, weg von dem immer wiederkehrenden Klatschen, wenn Haut auf Haut schlug.
Doch sein Körper gehorchte nicht. Schlich sich heran, wurde von den Schreien angelockt wie die Motte vom Licht. Schritt für Schritt zog es ihn zum Scheunentor, und er konnte nichts dagegen tun.
Wumm!, machte die Faust, gerade als er um die Ecke lugte. Wumm, wumm, wumm! Jeden einzelnen Hieb spürte er, als würde dieser ihn selbst treffen.
„Aufhören!“, hörte er jemanden mit von Panik erfüllter Stimme rufen. „Aufhören! Sofort aufhören!“ Erst Sekunden später bemerkte er, dass er selbst es war, der diese Worte ausgestoßen hatte, als ginge es um sein Leben. Er spürte, wie seine Beine ihn nach vorne trugen, wie seine Hände ausfuhren und auf einen breiten Rücken einhämmerten. Füße traten in Kniekehlen, malträtierten Beine. So lange, bis Schluss war mit den Schmerzensschreien, bis sich die Wut des Mannes gegen ihn, den Angreifer, richtete und nicht mehr gegen das Opfer. Doch währte auch dieses Ablenkungsmanöver nicht lange.
„Lauf nach oben, lauf!“
Wie der Blitz kletterte ein schmaler Körper die Leiter hinauf, ein wuchtiger setzte ihm nach.
Er würde ihn nicht in Ruhe lassen. Niemals würde er ihn in Ruhe lassen, sondern ihn zusammenknüppeln wie einen räudigen Hund. Wieder und wieder und wieder.
Es sei denn, die Leiter würde kippen ...